Jahreszyklus 2021
Paramita - Die Übungen zur Vollkommenheit

 
Ein neuer, 3-teiliger Jahreszyklus:

* 27. - 30. Mai      1. Teil:  Die Praxis der Herzensgüte: Metta verstehen - Metta üben. Mit Dagmar Jauernig
* 9. - 12. Sept.      2. Teil:  Freiwilliger Verzicht (nekkhamma) als Weg zur Freiheit. Mit Dagmar Jauernig
NEUER TERMIN (statt 11. - 14. März):
* 11. - 14. Nov.     3. Teil: Wie Meditation (dhyana) und Weisheit (prajna) sich bedingen und ergänzen. Mit Marcel Geisser Roshi

Die Wochenenden bauen inhaltlich aufeinander auf und finden in einer kontinuierlichen Gruppe statt.
 
Inhalt des Jahreskurses
Die ‚Übungen zur Vollkommenheit‘ (paramita) werden in allen Traditionen als wichtiger Bereich der Praxis geschätzt. Die Paramita haben die Kraft, uns vom ‚Ufer des Leidens‘ ans ‚Ufer der Freiheit‘ zu führen: Indem wir über unsere ich-bezogenen Gewohnheiten und oft klein gehaltenen Grenzen hinausgehen (para), gelangen wir zum Ufer der Weisheit und der Liebe, zum Erwachen, hier und jetzt.
Den Begriff ‚Vollkommenheit‘ können wir als Sinnbild für unser innewohnendes Potential verstehen, als Nordstern auf dem Weg. Der Zyklus befasst sich mit der erwachten Sicht und der Übungsperspektive des Weges. Die drei Wochenenden geben einen Einblick in die Paramita des Frühen Buddhismus und des Mahayana und vertiefen das Verständnis der Praxis exemplarisch durch das präzise Erforschen einzelner Paramita.

 
1. Wochenende: 27. - 30. Mai 2021
Mit Dagmar Jauernig

Die Praxis der Herzensgüte: Metta verstehen – Metta üben

Freundlichkeit uns selber und anderen gegenüber zu kultivieren und liebende Güte gegenüber allem Leben zu üben, ist eine grundlegende Praxis, auf dem Kissen wie im Alltag. Wir vertiefen die Metta-Praxis und beleuchten dabei auch gängige Missverständnisse und Fallen.
 

2. Wochenende: 9. - 12. September
Mit Dagmar Jauernig

Freiwilliger Verzicht (nekkhamma) als Weg zur Freiheit

Wie kann Verzicht eine Quelle der Freude sein? Wir erforschen, was Nekkhamma meint: das stille Glück, das entsteht, wenn wir mit dem, was (nicht) ist, in Frieden sind.

 

3. Wochenende:  NEUER TERMIN - 11.-14. November 2021 (statt 11. - 14. März)
Mit Marcel Geisser Roshi

Wie Meditation (dhyana) und Weisheit (prajna) sich bedingen und ergänzen

Wir beleuchten die beiden ‚Übungen zur Vollkommenheit‘ in einer umfassenden Weise: Meditation (dhyana paramita) beschränkt sich in der Sati-Zen-Praxis keineswegs auf das reine Sitzen, und ‚intuitives Verstehen‘ (prajna paramita) hat verschiedene Ebenen und reicht von der alltäglichen Praxis bis hin zum Erwachen.

Struktur der Wochenenden

Die Tage sind in klösterlicher Retreatstruktur gestaltet und finden vorwiegend im Schweigen statt. Die Praxis (Sitz-, Geh- und Arbeitsmeditation) wird präzise angeleitet und in Vorträgen alltagsbezogen erläutert. Die Inhalte werden durch Frage-Antwort-Stunden vertieft.
Marcel Geisser Roshi bietet an allen Wochenenden persönliche Praxisbegleitung durch Einzelgespräche an.
 

Teilnahmebedingungen

Interesse am Erforschen des eigenen Geistes und Bereitschaft zu einer kontinuierlichen Praxis, d. h. Teilnahme an allen drei Wochenenden, sind ideale Voraussetzungen für den Jahreskurs. 
An jedem Wochenende stehen einzelne Plätze für InteressentInnen zur Verfügung, die nur eines oder einzelne Wochenenden besuchen können.

Beginn:     jeweils Donnerstag, 19 h, mit einem leichten Nachtessen
Ende:        Sonntag, 14 h, nach dem Mittagessen
Kosten:    3 x Fr. 255.- (€ 225.-) für Unterkunft, Verpflegung und Organisation.
Honorar:  “Dana” für den Lebensunterhalt der Lehrenden.

Dana:  Entsprechend der buddhistischen Tradition fordern die Lehrenden kein festes Honorar. Dies wird von den Kursteilnehmenden nach freiem Ermessen am Ende des Kurses gegeben. Es ist das Haupteinkommen der Lehrenden.

Anmeldung